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    <title>textaufgaben : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>claireg.</dc:publisher>
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    <title>textaufgaben</title>
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    <title>Lakritz</title>
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    <description>Irgendwie hätte ich jetzt unheimlich gerne Lakritz. Hamwaabernichda.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T23:59:30Z</dc:date>
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    <title>Ein Gruß zur Nacht</title>
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    <description>Liebe K., liebe alle (yes, it´s a blog) &lt;br /&gt;
Diese Nacht werde ich von diesem Supertag und der Superperformanse von Herrn J. träumen. Meine gastgeberische Funktion nach-genießen. Ich bin so gerne Gastgeberin. &lt;br /&gt;
Der Collie hat sich spät noch mal über meinen zu dicken Bauch geworfen. (eigentlich mag ich Hunde ja nich so.) &lt;br /&gt;
Morgen werde ich erst in ein Loch fallen, weils so schön und so füllend war.  Dann werde ich das Loch wieder füllen.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>fernwehwehchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T23:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251525">
    <title>karl lässt grüße ausrichten, findet es aber nicht gut, dass sich jetzt die &quot;...</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251525</link>
    <description>karl lässt grüße ausrichten, findet es aber nicht gut, dass sich jetzt die &quot; ganze welt&quot; mit seinen ohren beschäftigt.</description>
    <dc:creator>k und k (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 k und k (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T21:01:35Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251515">
    <title>im prinzip ja... die anführungszeichen bei ganzer welt sind natürlich richtig. die...</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251515</link>
    <description>im prinzip ja... die anführungszeichen bei ganzer welt sind natürlich richtig. die ganze welt liest das hier nicht. aber wäre doch witzig, wenn auch andere unsere kleine mhmhm...korrespondenz erführen. über kommentare von außen freuen wir uns doch auch, oder?</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T20:59:03Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251509">
    <title>sag mal das kann jetzt &quot;die ganze welt&quot; lesen, was du hier schriebt, oder?</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251509</link>
    <description>sag mal das kann jetzt &quot;die ganze welt&quot; lesen, was du hier schriebt, oder?</description>
    <dc:creator>k und k (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 k und k (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T20:57:12Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251506">
    <title>hi, du süße ... pauline hat offensichtlich noch nicht geklingelt...  nene, da kommt...</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251506</link>
    <description>hi, du süße ... pauline hat offensichtlich noch nicht geklingelt...  nene, da kommt nichts dazwischen. das halten die ohren des herrn gar nicht aus. dann ziehe ich nämlich mit.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T20:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251503">
    <title>oookay...... &lt;br /&gt;
ja, wir sind neidisch. nicht auf den rotwein, so was haben...</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/#6251503</link>
    <description>oookay...... &lt;br /&gt;
ja, wir sind neidisch. nicht auf den rotwein, so was haben wir auch. und den bericht so mittendrin zu unterbrechen.  also echt jetzt...  wir sehen uns in zehn tagen. menno, ich hoffe, es kommt nichts mehr dazwischen. ich würde meinem mann die ohren lang ziehen wenn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liebe grüße katja ... auch von karl, gell</description>
    <dc:creator>k und k (Gast)</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 k und k (Gast)</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T20:54:12Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/">
    <title>Terazza III</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251480/</link>
    <description>Ach... es war richtig, richtig schön. Am liebsten wäre mir, jeder Tag im Leben könnte so sein. &lt;br /&gt;
Als Jost endlich kam, kam er weder auf dem Roller noch allein. Pierre hatte es sich nicht nehmen lassen, ihn zu fahren, wohl nicht ganz uneigennützig, weil er gerne zu uns wollte. Ich fühle mich geehrt. Dass es solange gedauert hat, lag an der verspäteten Madame und Werner und Claudia haben sie dann auch noch eingepackt, in der Zwischenzeit. Zu fünft im Auto plus der Collie. Prost Mahlzeit. &lt;br /&gt;
Was es wurde... Denn die standen da mit ihrem frisch gebackenen Apfelkuchen, der leicht malträtiert war von der Fahrt. Madame ... hier und da hektisch, untröstlich, zuviel Zimt,  zuviel Matsch, usw. Dabei war es ein köstlicher Kuchen. Jasper hat eine riesige Portion verdrückt ... und Kinder sind da ja ein guter Indikator, weil sie sich werder höflich zurückhalten noch höflich so tun als ob. Lilli hatte eigentlich keine Zeit zum Kuchenessen, weil sie nach der Katerrettung noch genug Kapazitäten frei hatte, den Hund in ihr riesiges 7Jähriges Herz zu schließen. war ich ganz froh drum, denn das liebe Patenkind absorbiert mich gerne sehr und ich fühle mich verpflichtet, dem nachzugeben.  Dabei hatte ich nun wirklich Lust, mich mit Gleichaltrigen zu amüsieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--- Später mehr, Pauline kommt gleich zurück, sie hat die Kinder nur schnell nach Hause verbracht, in die bekannte sichere Obhut:-) Wir werden jetzt den Tag auswerten, ihr müsst weiter gespannt bleiben,  ihr Armen daheim.  Ich entkorke jetzt jedenfalls mal den Rotwein. Ein portugiesischer, ihr wisst schon wieso... Seid ruhig neidisch.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>fernwehwehchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T20:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251020/">
    <title>TerazzaII</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6251020/</link>
    <description>Es scheint Regen aufzuziehen. Schade. schade. Der Kater hat den Krug mit all dem frsich gepressten Blutorangensaft vom Tisch gefegt.  Lilli, ganz Mädchen, hat ihn ausführlich getröstet weil alle so böse auf ihn waren. &lt;i&gt;Er könne doch nichts dafür, er wisse doch nicht.&lt;/i&gt;  Jost ist immer noch nicht da, dabei hat er sich so aufs draußen sitzen gefreut. Ob er überhaupt Regenzeug dabei hat, auf dem Roller, dieser ewig zertreute und unorganisierte Mensch. Ich frage es mich laut - und Pauline scheint schon bereit, ihn nötigenfalls heim zu fahren... tz,tz. Dabei kennt sie ihn noch gar nicht. Er ist noch nicht mal da...</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>fernwehwehchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T15:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6250934/">
    <title>terazza</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6250934/</link>
    <description>Endlich ist es warm gewonnen, und wir können auf der Terrasse sitzen. Pauline hat die Kinder mitgebracht, Jasper und Lilli, die waren schon am Fluss unten schwimmen heute früh, obwohl der mir noch fürchterlich kalt vorkommt. Den beiden macht das nichts, sie wirken glücklich und zufrieden. Pauline ist ganz gespannt, Jost kennen zu lernen, von dem ich ihr schon so viel erzählt habe. Sie hat alle seine Bücher gelesen und eine zarte Anbetung für ihn entwickelt, über die ich lächeln muss. Nun wird er sich allerdings verspäten. Sein Auto ist nicht angesprungen und er musste sich den Roller von Pierre leihen.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>fernwehwehchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-21T14:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/6240265/">
    <title>Wenn alle Stricke reißen, flüchte frau sich in exaltierte Wachträume.&lt;br /&gt;
Gerade...</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/6240265/</link>
    <description>Wenn alle Stricke reißen, flüchte frau sich in exaltierte Wachträume.&lt;br /&gt;
Gerade Frauen sind darin überaus erfahren.&lt;br /&gt;
Gestern traf ich eine, deren Leben (fast) wirkt wie im Märchen. &lt;br /&gt;
Von Neid will ich da nicht sprechen, eher von einer anstürmenden Welle &lt;i&gt;übermäßigen &lt;/i&gt;Neids. &lt;br /&gt;
Andererseits muss auch sie jeden Tag von neuem aufstehen und unterscheidet sich darin nicht...</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Materialschlacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-16T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5846248/">
    <title>Operation am kalten Herzen</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5846248/</link>
    <description>Zu: Thoams Glavinic, Das Leben derr Wünsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit dachte ich, das geht schief, da hat einer zu viel Freud gelesen, da konstruiert er noch den nightmare als Wunscherfüllung, da verrennt er sich, der Glavinic, so wie sein Protagonist. Lesbar dennoch, ich folgte den Wirbeln. Fand einen sehr männlichen Erzählstil, eine männliche Perspektive, technisch noch bis in die Konkretion (Heizung nachfüllen, Autos, Schnellboot), Emotionen gegenüber konsequent hilflos rätselnd. Ausgeliefert einem Leben in minimaler Selbsterkenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also muss sie von Außen kommen, die Selbsterkenntnis, aus dem Wirken des mysteriösen Wunscherfüllers, der Jonas inneres Wunschgeflecht, diesem unbekannt, in die Welt zerrt und entwirrt, dafür diesen aber nicht weniger verwirrt.. Oder doch alles nur Zufall, wer kann das wissen? Der Protagonist jedenfalls nicht  und der Autor mag ihm nicht zu Hilfe kommen. Denn er, der Autor, hat ja Jonas hingestellt, und ist selbst der experimentierende Alchemist mit den Wünschen. Welche Wünsche kann einer haben, der ein ganz normales, eher doch langweiliges Leben führt, unperfekt, aber nicht wirklich unzufrieden? Und so katapultiert in einer Art doppeltem Spiegelverhältnis der Autor aus seiner Figur heraus, was mit ihr geschähe, wenn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam leblos wirkt das oft, nicht nur an den geisterhaften Stellen lückenfüllenden Surrealismusmit Untoten, auch sonst. Das Leben der Wünsche ist gar kein Leben, das Leben besteht auch aus Widerstand und Veränderung (der Wünsche selbst) und Konfrontation mit Unerwünschtem  und wahrscheinlich, das Buch legt das nahe: Aus Verzicht, um der Menschen willen, die konsequente Wunscherfüllung eines Einzelnen kommt ohne eine Anhäufung von Leid bei anderen nicht aus. Passend dazu erscheint die Vorstellung Jonas, dass vielleicht die anderen gar nicht wirklich leben, denn ihr Schmerz hat keinen Sinn. Ihr Schmerz hat keinen Sinn, stört ihn aber auch nicht. Auch das eine konsequente,  prototypische männliche Perspektive  diese Wünsche sind fürsorge- und empathiefrei. Die Kinder versorgt wissen wollen, aber nicht versorgen wollen, die Geliebte haben wollen, aber deren Bedürfnisse in keiner Sekunde erkennen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so funktioniert die Konstruktion dann doch: Das Leben als radikale Wunscherfüllung eines, der nie nahe kommt den anderen  da hat die Geliebte am Ende eben die Bedürfnisse, die er auch hat und da sind die Kinder beschwerdefrei gut versorgt. Da fallen Späne zwischendrin, wo gehobelt wird. Und da ist auch das Ende nur konsequent: wunschlos glücklich er, die anderen nicht wichtig, muss der Vorhang fallen. Im Film: der Abspann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist dann doch alles Ideologie, Ideologie des Verzichts, klassischster Freud, der warnte, dass die Triebe, dürften sie alles, zerstörerisch wären wie sonst was, asozial eben. Und auch Glavinic schafft keine utopia reale, in der auch nur irgendein gemeinschaftliches Leben als glücklicheres hervorschiene. So bleibt es bei einer fulminant durchgearbeiteten Entsagungsliteratur, auf dem Grunde einer beklemmenden Kälte, die Eros mit Sex verwechselt und Menschen in ihrer Monadenhaftigkeit zeigt. Oder wie Adorno gesagt hat: Wir wollen alle geliebt werden, weil wir nicht lieben können.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Materialschlacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-27T10:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5718149/">
    <title>Besucht mich mal!</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5718149/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://merkurina.kleine-stadt.com&quot;&gt;http://merkurina.kleine-stadt.com&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-24T15:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5441827/">
    <title>Reisen</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5441827/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,597060,00.html&quot;&gt;Reise allein, reise ohne Gepäck und reise langsam&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>rauschmittel</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-12T21:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5411023/">
    <title>Ich werde es schaffen</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5411023/</link>
    <description>Bauen Sie jetzt etwas auf. Beginnen Sie eine neue Beziehung oder stärken Sie die Bestehende. Starten Sie mit neuen Projekten genau jetzt. Nun haben Sie die Kraft und den Willen. Lassen Sie sich mitreißen, aber verfallen Sie nicht in Größenwahn, nur weil Sie glauben, nichts könne schieflaufen. Im Moment können Sie viel erreichen - und die Phase dauert 8 Monate an. Daher nutzen Sie jetzt die Gunst der Stunde. Setzen sie etwas Neues in Bewegung. Jedoch seien Sie sich immer bewußt, daß dieser rasante Aufstieg irgendwann zum Stillstand kommen wird.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>wachgeträumt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-27T23:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5358779/">
    <title>Kissen, Kino, KIRCHE</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5358779/</link>
    <description>Statt Kinder, Küche, Kirche eher Kissen, Kino, Kirche  so sieht meine derzeitige Lebensphase aus. 3 Ks, die Trägheit bedeuten, aber auch Kontemplation und Kreativität. Und noch ein K-Wort: Kuschelig. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;kissensmall&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textaufgaben/images/kissensmall.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht auch Kerzen, Kekse,  Willkommen in der Vorweihnachtszeit, könnte man sagen. Und: Dass meine Vorlieben herrlich antik sind, die Kirche ist nun für´s Erste also auch dabei;-) &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;ffm-der-dom2little&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textaufgaben/images/ffm-der-dom2little.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
Während ich Alonso Cuetos Buch &lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/5030496&quot;&gt;Die blaue Stunde&lt;/a&gt; lese, habe ich fortwährend sehr heimelige Gefühle, Geborgenheit stellt sich ein. Gestern las ich und schlief dann und träumte irgendwie von diesem Buch  und es stellte sich, beim Einschlafen nach der Lektüre wie beim Träumen Geborgenheit ein. Das ist seltsam, denn das Buch bietet nichts wirklich Erkennbares, das solche Gefühle auslösen könnte. Vom Inhalt her ohnehin nicht, stilistisch wäre es mir aber auch nicht klar. &lt;br /&gt;
Es ist wohl Zufall, das mit dem Buch. Etwas ähnliches passierte mir, als ich im Urlaub in Galicien Zwei Esel auf dem Jakobsweg las. Nacht für Nach träumte ich davon, war sozusagen mit den beiden unterwegs. Es gibt wohl in der Tat eine erhöhte Aufmerksamkeit, Inspiriertheit durch den Aufenthalt in Kirchen. Ich habe die Kathedrale in Santiago de Compostela noch gut vor Augen und auch im Herzen. &lt;br /&gt;
Das Experiment Kontemplation in der Kirche geht weiter.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>wachgeträumt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-01T14:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5364436/">
    <title>Vermächtnis zur Weisheit?!</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5364436/</link>
    <description>Wir sind eine Generation, wir heutigen in der Lebensmitte, in der Blüte unserer Zeit,  die tatsächlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann. Ich kann nur für uns (?) hier in Deutschland sprechen. Oder im so genannten Westen.  (Im Grunde kann ich nur für mich sprechen, aber dann kann ich nicht von Generation sprechen.) Vielleicht ist es aber auch auf der ganzen Welt so, oder hier und dort, das ist am wahrscheinlichsten: hier und dort, nie überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und gut: Der Gedanke kam mir  auf privatem Weg. Über die so genannten zwischenmenschlichen Beziehungen. Unsere Eltern  und die anderen Eltern  all die Eltern hatten wenig genug Gelegenheit zu psychologischer, gar neurobiologischer oder einfach nur: souveräner, also mutiger und selbstgewisser Erkenntnis ihrer Situation, der Strukturen, in denen sie leben, die sie aber auch abbilden. Sie hatten die Gelegenheit nicht, weil da keine Kultur war, in der es solche Gelegenheiten gegeben hätte. &lt;br /&gt;
Ich kann von heute auf dieses Gewesene des gelebten Lebens schauen und so manches darin sehen. Erkennen zum Beispiel wie verschiedene Kulturen und Erwartungen aufeinander getroffen sind, sich nicht vertragen haben, nicht einfach so  und wie so vieles so unbewusst blieb. Und dass ich das heute kann nach rückwärts, das ist nicht nur: Hinterher weiß man alles besser. Das zwar auch, das &lt;a href=&quot;http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/dunkel.htm&quot;&gt;Dunkel des gelebte Augenblicks&lt;/a&gt; wie Bloch es nannte, treffender geht es schwer  aber eben auch etwas anderes. Im Grunde die ungeheure historische Möglichkeit, die Gnade sein &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt;, soviel mehr erkennen zu dürfen als frühere, auch unmittelbar frühere erkannten. Und das nicht nur bei den Computerspielen, wo es vielleicht im humanen Sinne gar nicht so zielführend ist, mehr zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist ja auch die Generation der Eltern bis Grosseltern (je nachdem) eine gewesen, die ganz besonders im dunklen Augenblick agierte, mag sein für uns deutsche Kinder der Nach- oder Nochfaschisten (Nur darauf, dass wir weder Nach- noch Nochfaschisten sind, darauf können wir uns nichts einbilden, das ist verglichen mit dem was nicht allzu lange her ist wirklich Privileg, Gnade, Freispruch.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist  eine so ungeheure Ressource. Wir sind herausgesprungen, heraus geboren worden (durch unsere Fast-Geschwister die 68 er), wir sind woanders  und der Möglichkeit nach viel schlauer. An dem, was nicht möglich war, können wir lernen, was möglich ist. Was nötig ist und vielleicht leicht. Machen wir uns einfach manches leicht, um klug zu werden.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Anruf aus dem All</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-03T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5358790/">
    <title>Das Kirchen-Experiment;-)</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5358790/</link>
    <description>[Gestern]&lt;br /&gt;
Kommt das Glück heute langsam und auf seltsamen Füßchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag war überraschend gut! Unter der Dusche fiel mir carpe diem ein, ein Ausdruck an den ich länger schon nicht mehr gedacht habe. Wie das Wasser plätscherte, so flossen in meinem Hirn Erinnerungen an diesen Ausdruck als sehnsüchtig Gewünschtes, vor allem von Männern: Christian sehnte sich so sehr danach, natürlich in seiner Arbeitsfragezeichenphase, in der ich ja nun auch bin. In der man, umso mehr freie Zeit man hat, sie meist umso schlechter genießen kann. Da die Sorgen drücken,  der Genuss verboten scheint. Unter der Dusche schien mir, als sei carpe diem keine schlechte Idee, eine erlaubte dazu, wo wir uns ja (also jedenfalls C. damals) es eher übel nehmen, das nicht zu können. &lt;br /&gt;
Durch diese Überlegung allein kann man es natürlich noch nicht. (Oder etwa doch?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube heute war ich am vierten Tag hintereinander im Dom, wieder in meiner Bank im Seitenflügel. Dort erlebte ich heute das erste Mal wirklich eine ganz angenehme Ruhe, die von der Vertrautheit herrührt oder vielleicht auch davon, dass eine sonntägliche Stimmung herrschte. Der Dom war natürlich voller  und anders als ich das vermutet hätte, löste das keine Störung bei mir aus, sondern eher Geborgenheit. Einzelne Personen sieht man da ebenso wie kleine Gruppen, alle angenehm leise, aber nichts Verspanntes. Erstaunlich, wie viele Leute Kerzen anzünden. Von meiner Seitenbank aus schaue ich auf ein bestimmtes Rosettenfenster gegenüber, heute war ich genau zur blauen Stunde da, ein tiefes dunkles Blau, ein sehr schöne Farbe, das langsam immer dunkler wurde. (Wobei in meiner Tasche sich auch noch ein gleichnamiges Buch befand: Die blaue Stunde von Alonso Cueto aus Peru.) Als ich den Dom verließ, fühlte ich mich wunderbar entspannt und gut gelaunt.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;rosette-schoeoeoeoen-little&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/textaufgaben/images/rosette-schoeoeoeoen-little.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben habe ich gesehen, dass ich bei einem kleinen Gewinnspiel gewonnen habe, und das hat mich, auch wenn es so unwichtig ist, noch mehr in gute Stimmung versetzt. Als hätte ich heute einfach Glück. Und als hinge das Glück an solch kleinen Sachen (tut es!). Unser Hirn, sagen die Neurobiologen, ist immer auf Belohnung aus. Das las ich bei meinem Spaziergang durch die Stadt irgendwo, was kein Wunder ist, da ich ja immer und überall eine Zeitschrift oder ein Buch in die Hand nehme. Und eben fällt es mir auch wieder ein, es war das Heft &lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/home/inhalte.asp?MenuID=8&amp;MagID=108&amp;sid=su845836376143556&amp;umenuid=1&quot;&gt;Glück &lt;/a&gt;der Zeitschrift brand eins. Vielleicht werde ich Stück für Stück und Tag für Tag wieder etwas kreativer</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>wachgeträumt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-01T14:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5341055/">
    <title>Martin, you made my day</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5341055/</link>
    <description>(Ich habe auch einen Bruder, der Martin heißt, aber der ist nicht gemeint.)&lt;br /&gt;
Am heutigen Sonntagmorgen kam ich zur Matinee in einem Frankfurter Kino (Orfeos´s Erben). Bewusst kam ich dahin, denn es sollte &lt;a href=&quot;http://www.heimatkunde-der-film.de/&quot;&gt;Heimatkunde &lt;/a&gt;gezeigt werden.&lt;br /&gt;
Zuhause hing der Zuhaussegen schief und draußen die Wolken fast bis auf den Bürgersteig. Deswegen - Flucht und Kalkulation der Wetterverhältnisse - war ich ziemlich pümktlich im Kino. Als ich so pünktlich im Kino eintraf, war ich die Erste, und befürchtete fast, die Einzige zu bleiben. Ich hatte Zeit, im Foyer die FAZ zu lesen und mir interessante Artikel raus zu reißen (dazu vielleicht (!) andermal mehr). &lt;br /&gt;
Als der Film begann waren wir ungefähr zu neunt. &lt;br /&gt;
Ich mochte den Film sehr. Ich habe nun mal 2einhalb Jahre im Osten gelebt - so konnte mich das erreichen, was doch nur tieftraurig ist. &lt;br /&gt;
Und Herrn Sonneborn fand ich richtig gut.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Anruf aus dem All</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-23T21:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5314059/">
    <title>Du Unbekannte</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5314059/</link>
    <description>Mhm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mhm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir gerade das letzte Bier dieses Haushaltes geholt  und habe es bewusst, also positiv willentlich getan. Die Steigerung des Alkoholspiegels als  Feier, nicht als trübe Ambivalenz, sondern mit Absicht.  Weil ich anscheinend feiern will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere an diesem Tag war, wie erstklassig unbesonders er war. Der Blick in den Terminkalender hat mich a) überrascht, b) zunächst erleichtert und c) nach dem heutigen Montag schon: erschreckt. Keine Termine, die ganze Woche. Natürlich gibt es die To-Do-Liste, die ich irgendwie in meinen PC hineingezwungen habe, dass sie sich jeden Morgen penetrant herausdämonisiert. Natürlich weiß ich, dass diese To-Do-Liste beharrlich ist und versöhnlich auch  und dass allein wegen des leeren Terminkalenders diese Woche ich ihr nicht mehr und nicht weniger Beachtung schenken werde, als ich ihr aus Zufällen heraus schenken werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mehr oder weniger eine Woche zur freien Verfügung. Da ich mich als Selbständige deklariere und mit dem Mitbewohner in einer ständigen Darbietung des Tätigseins verbunden bin, wobei er tätiger ist als ich, das steht außer Frage, aber noch weniger Geld damit verdient als ich, ich andererseits dieser Tage auch nicht gerade behaupten kann, dass mit schierem Untätigsein allzu viel Geld zu verdienen ist, ist die klare Deklaration der Terminlosigkeit ja was völlige Nichtsnutzigkeit oder Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Freiheit kenne ich nicht, ich weiß ja nicht geübt mit ihr umzugehen. Vielleicht ergreift sie mich doch, deswegen das Fest. Was ist dagegen zu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Stricken vorhin habe ich begonnen, Lady Like von Ingrid Noll als Hörbuch zu hören. Da wird die Größe der Albernheit gefeiert, zwei alte ladies freuen sich jedes Mal darüber, wenn sie lachen können. Albernheit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langeweile Langeweile und Albernheit: Zwei Schwestern? Heißt es eigentlich Muße, wenn man es kann, ist nicht das Kippen der modern-protestantischen Langeweile in die griechisch-heidnische Muße schon ein erstaunlicher Moment? Wenn man mitten im Leben sagen kann: Ich bin wirklich mal bar aller Pflichten, jedenfalls eine Woche lang. Muss man dann trübsinnig und von &lt;a href=&quot;http://kamelopedia.mormo.org/index.php/%C3%96dnis&quot;&gt;Ödnis &lt;/a&gt;angefressen werden  oder ist es eben ein kleines, feines Fest?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich im Urlaub langweilt, sagte mein Vater einmal, dann hat man sich erholt. Er sagte das nach meinem Korfu-Urlaub, der damals unserer war, aber eben ein vergangenes unser, und schon damals war es ja meine Langeweile und erst recht mein Gespräch mit meinem Vater. Wir hingen in einer Siedlung rum, es regnete dauernd in irgend einem Korfu-Herbst, die halbe Zeit habe ich Backgammon in einer Kneipe gespielt und eine weißhaarige Frau strich mir mit Worten einer unverstandenen Sprache sehr liebevoll übers Haar, was ich am eindrucksvollsten an diesem Urlaub fand. Gegen Ende der zähfließenden Tage sah man im kleinen Fernseher der Kneipe Panzer rollen in irgendeiner Stadt und aufgeregt deuteten die Alten in der Kneipe: Germany, Germany. Wir verstanden nur mit Mühe, es waren die Panzer in Ost-Berlin, die das Ende der DDR zusammenpanzerten, aber auch das, eigentlich ein Unding, mochte uns kaum aus der Korfu-Lethargie reißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir zurück waren brüskierte ich den Damaligen damit, dass ich nur noch die Koffer hinknallte und zur studentischen Gruppe raste, und dies gewiss nicht hauptsächlich um die rollenden Panzer zu debattieren; ich hatte auf einmal eine unbändige Lust auf ALLES Zuhause. Soviel zum Thema Langeweile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie einen doch immer in den Zustand versetzte, morgens, plötzlich, behend aus dem Bett zu springen. Anstatt mit ihr trübe auf gleich zu gleich zu kommunizieren und Computerspiele zu &quot;spielen&quot;.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Materialschlacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-10T23:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5281553/">
    <title>Ich hab mir eine Formel erfunden</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5281553/</link>
    <description>Die FLI-Formel ist mittlerweile eine FLEI-Formel. Klingt auch besser, sowohl nach Fly als auch nach Frei. (Leider sieht es geschrieben auch etwas aus wie der Anfang von Fleisch.)&lt;br /&gt;
Das E steht für Erfolg, was dieser Tage für mich ja besonders wichtig ist, einfach auch, um mich ernähren zu können, wie man das nennt. &lt;br /&gt;
Also heißt es jetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F  Farbenfroh (oder auch: Freude)&lt;br /&gt;
L  Liebevoll&lt;br /&gt;
E  Erfolgreich&lt;br /&gt;
I   Inspirativ, Intellektuell &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Aufgabe besteht darin, jeden Tag von allem was zu finden, in dem, was der Tag so gibt. Um die Aufmerksamkeit zu schärfen für die Fülle der Möglichkeiten sowie für die Freude am Dasein. Da- sein, ich bin da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was fehlt, lässt sich immer produzieren. Bewusst liebevoll zu sein zu anderen, einmal am Tag zum Beispiel.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>wachgeträumt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-27T11:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5258845/">
    <title>Schneemann</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5258845/</link>
    <description>Es ist sicher etwas paradox, zu sagen, ein Kriminalroman habe eine ausgesprochen lebendige Atmosphäre. Obwohl: Schließlich geht es ja gerade hier allen: den Opfern, den Tätern, den Verrückten und den Kranken eigentlich um das Leben Wollen  und die verzweifelte Gratwanderung, die damit zusammen hängt.   Und diese Gradwanderungen wirken dank &lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/6626094&quot;&gt;Jo Nesbos Fabulierkunst&lt;/a&gt; und Ideenreichtum ausgesprochen vital und temporeich. Unterschiedlichste Charaktere und verschiedene gesellschaftliche Milieus gehen immer neue Konstellationen ein. Und so ist die Aufklärung eines Kriminalfalls keineswegs eine geradlinige Ermittlung nach Indizien, sondern verschiedene zwischenmenschliche Verbindungen und Abgründe locken hier hin und dort hin, bevor in einem gut gemachten showdown dann der wahre Täter sichtbar wird.   Die detailreiche und ausschweifende Handlung ist allerdings auch leider etwas sprunghaft. Und wer nicht gerade einen langen, ruhigen Sonntag auf der Couch zur Verfügung hat, um das Buch dort voll konzentriert in einem Rutsch zu lesen, kann leicht ins Schlingern kommen. Soviele Details werden viele Seiten später aufgegriffen, aber zuvor lange beiseite gelassen  und dann kann einen schon Mal das Gedächtnis im Stich lassen. (Andere wiederum scheinen so bedeutsam und sind es dann doch nicht, wie die Bezugnahme auf die US-Präsidentschaftswahl, wo man anfangs gar meint, es sei kein Zufall, dass der Titel jetzt in Deutschland rauskommt, wo wieder eine Wahl in den Vereinigten Staaten ansteht.)   Jo Nesbo ist aber auf jeden Fall der Vertreter eines neuen, jungen und spritzigen skandinavischen Kriminalromans.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Materialschlacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-16T07:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5249636/">
    <title>Willy</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5249636/</link>
    <description>Freiheit, das is ka Angst vor nix und niemand ham...</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Sätze wie Strohhalme</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-11T20:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5161435/">
    <title>Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5161435/</link>
    <description>Als ich &lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/6484149&quot;&gt;das Buch&lt;/a&gt; zuklappte dachte ich genießerisch: Ein wirklich süßes Buch. Und ich hoffe, das Wort süß klingt nicht ehrenrührig für die kleine, aber großartige Spielerei, die Jakob Hein hier geschaffen hat. Als Märchen-im Märchen-im-Märchen werden die sinnsuchenden Sehnsüchte der Menschen aufgeklappt. Märchen sind das für staunende Erwachsene, in denen die Welt auseinander- und zusammengepuzzelt wird. Der Mensch kann nicht anders  und findet doch das Glück: In der perfekten Tasse Milchkaffee, dem perfekt zubereiteten Tee oder  der Frau, die wiederkommt, um mitzugehen. Da die Abschaffung des Mangels: durch Milchkaffe und glückvolle Liebe nicht immer gegeben ist, ist der Mensch der perfekte, unermüdliche Sucher. Und wie weit er es bringen kann: Im Finden und Wissen! Von der Ökonomie der kleinen Geschäftsideen bis zur platonischen Kugel reicht die blitzgescheite, kurzweilige Erörterung, die Jakob Hein seinen Figuren in den Sinn kommen lässt. Dabei entdeckt er den Menschen als den, der nicht mehr er selbst wäre, hätte er nichts mehr zu ergründen und zu ersehnen. &lt;br /&gt;
Jakob Hein ist eine Entdeckung für mich, ich werde sein Schaffen im Auge behalten.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>feine texte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-01T12:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5150231/">
    <title>Das Wochenende</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5150231/</link>
    <description>von Schlink: da bin ich ja beruhigt, dass ich es &lt;a href=&quot;http://www.perlentaucher.de/buch/28989.html&quot;&gt;nicht als Einzige &lt;/a&gt;so leblos finde.&lt;br /&gt;
Liegt es am Thema? &lt;br /&gt;
Und warum schreibt man über ein Thema, das einem nur so hölzern zugänglich ist?</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Anruf aus dem All</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5147133/">
    <title>Schrei nach Stille</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5147133/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/6457508&quot;&gt;Dieses Buch&lt;/a&gt; ist vor allem eins: wirklich perfekte, fesselnde Unterhaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anne Chaplet liebt es, zu erzählen, zu fabulieren und vermag es, Situationen lebendig erstehen zu lassen. Nie tritt das Buch auf der Stelle, es schwenkt von Personenkonstellation und Ort zu den nächsten und liest sich so ganz wunderbar in einem Rutsch.&lt;br /&gt;
Irgendwann, irgendwo hat sich die Autorin mal geäußert, ihr sei die Einordnung in Genres etwas fremd. Und so liest sich dieser Krimi auch streckenweise so, dass man den Krimi fast vergisst: Wie eine Art Gesellschaftskomödie zwischen Stadt und Land, es geht den Menschen wie de Leut  und wie gesagt, dies alles sehr leichtfüßig erzählt, bisweilen amüsant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968, the summer of love, verleiht dem Buch ein heute schon exotisches Kolorit, kaum mehr, in die Tiefe geht das nicht. Aktueller ist das Augenmerk auf verschwundene Kinder, auf potentiell diabolische Stiefväter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krimihandlung hingegen hat ein zeitlich zu den 60ern passendes Erik-Ode-mäßiges Ende, ein, nein zwei, allzuschöne Mädchen, Unschuld und Tragik. Mord?  Ich dachte es war ein Unfall? - mein Lieblingszitat aus alten Krimitagen. Und damit hat dieses Buch zumindest in diesem Punkt viel gemein mit Jan Seghers Ein allzu schönes Mädchen. Sind so die Krimis aus Frankfurt, so erfrischend antiqiuert? Da ich Bewohnerin der kleinen, lebendigen Metropole am Main bin, hat das Buch, das mich bisweilen sehr bekannte Straßen lang führte, sicherlich noch einen kleinen Bonus bekommen  hätte es aber bei Ausbleiben sonstiger Qualitäten nicht, dann hätte ich mich eher geärgert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine lustige Beobachtung: Anne Chaplet ist rothaarig (vermutlich gefärbt) und hat Katzen. In diesem Buch gibt es viele, viele Katzen und wirklich unmäßig viele rothaarige Frauen (gefärbt), auch unter den Statistinnen, ich denke die Zahl rothaariger Frauen in diesem Buch liegt sehr erheblich über ihrem realen Anteil an der Bevölkerung;-))</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>feine texte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-25T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5144712/">
    <title>Schweinehund</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5144712/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/6457504&quot;&gt;Murakamis Buch über das Laufen &lt;/a&gt; ist die persönliche Geschichte obsessiver Disziplin, einem Paradox also. &lt;br /&gt;
Ich las ein Buch über das Sich-Überwinden als Lebenshaltung und komme selbst aus der größtmöglichen Blockade bei dringend zu erledigenden Arbeiten nicht hinaus. &lt;br /&gt;
Unlust, Unlust, Unlust - und das ist wohl ein Kreuz, das immer mal wieder den Menschen festnagelt.  Eine Situation, die wir alle kennen. Das hätte ich Anna, meiner Mauerseglerin, die flügge werden will, noch zurufen können - vor der Beratungspause. Anna, das ist normal, das kommt immer wieder, es nervt, aber es gehört einfach dazu. &lt;br /&gt;
Murakami fragte, so gibt er Auskunft, mal einen Lauf-profi auf Olympianiveau, ob er sich denn auch immer wieder neu überwinden müsste und wurde von diesem ungläubig angestarrt, ob der blöden Frage: Ja natürlich, was sonst!&lt;br /&gt;
Mein Schweinehund und ich haben uns heute einen Tag jenseits des Wohlbefindens angehext. Kopfschmerzen und Magenprobleme erstzen mittlerweile das banale schlechte Gewissen. &lt;br /&gt;
Wenn man schon zu blöd ist zum Arbeiten, sollte man es sich wenigstens gut gehen lassen. Aber so läuft (!) das nicht.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>Materialschlacht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T16:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5143626/">
    <title>Das Einhörnchen</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5143626/</link>
    <description>Als ich Kind war, waren Eichhörnchen eine Sensation auf tiefen Wegen im Pfälzer Wand, wo wir taten, was mein Vater gerne tat und Wandern nannte, für uns eine Pflicht.  Die Eichhörnchen waren selten und flüchtig und sehr scheu. Kurze aufmerksame Lichtblicke bei diesen ansonsten eher ereignislosen Übungen, die darin bestanden, mit noch sehr kurzen Beinen den langen väterlichen Schritten hinterher zu kommen. &lt;br /&gt;
Mittlerweile sind die Eichhörnchen in die Großstadt eingefallen und gar nicht mehr so scheu. Ich als Vulgärbiologin wundere mich - dachte ich doch, Vorsicht und Scheu sei ein genetisches Programm, das sich nur in einer unüberschaubar großen Zahl von Generationenfolgen ändert. Das ist nicht der Fall, jedenfalls nicht, was den Umgang mit  Menschen betrifft, vielleicht, weil sie im genetischen Programm diverser Tiere so wenig vorkommen wie Autos. Als im Juli die Amseln brüteten, waren sie auch erstaunlich unbekümmert, wenn wir unter ihrem Nest grillten und lachten. Fast als ob sie sich unserer sicherer seien, schienen sie schier mit den Menschen verbündet zu kommunizieren, wenn die Elster kam, die sie wirklich und zu Recht fürchteten. Und am Ende überlebte auch nur ein Amseljunges und machte seine eifrigen Flugübungen: Die anderen beiden hatte die Elster geholt. &lt;br /&gt;
Nun also &quot;mein Eichhörnchen&quot;. Es kommt über die Mauer vom Gelände, wo immer die &quot;schwierigen  Jugendlichen&quot; sind und manchmal eine luschige Polizeirazzia stattfindet, klettert äußerst anmutig den Baum hoch und runter und streicht dann gewissenhaft durch den kleinen, aber feinen Garten. Jeder, aber wirklich jeder Blumentopf, in dem irgendetwas wächst, gedeiht oder rudimentär vor sich hin kümmert wird untersucht, beschnuppert, hier wird mal  genauer gegraben, dort auch. Nach der ersten Runde springt das grazile schöne Tier auf die längst pensionierte Teppichstange, läuft kokett hin und her, eine Art Schwebebalkenübung, sehr ansehnlich, nach der zweiten Runde nimmt es auf dem weißen Palstiksessel mir gegenüber Paltz, guckt neugierig hier und dorthin, und macht sich dann nochmal durch die Blumentöpfe. &lt;br /&gt;
Ich bewege mich die ganze Zeit kaum. Ich vermute immer noch, dass Eichhörnchen scheu sind. Und ein bisschen sind sie das auch immer noch.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>In der Stadt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-23T20:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://textaufgaben.twoday.net/stories/5137535/">
    <title>Erlo(e)ste Texte</title>
    <link>http://textaufgaben.twoday.net/stories/5137535/</link>
    <description>Häuser, die Wohnungen der anderen von innen. Die Bettenabteilungen der Kaufhäuser. Stoffe in warmen Farben, die das Leben einkleiden. Abends durch die Straßen gehen und in die Lichterfenster der fremden Häuser schauen, Fremdheit manchmal vergessen. Leben als wären die Menschen zusammen und frei und erlernbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[21.02.08]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will, dass du dich zeigst. Und sei es, indem du gehst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Motto der &quot;Eremitage&quot;]</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>wachgeträumt</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-21T08:56:00Z</dc:date>
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    <title>Krimispiel im Eis</title>
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    <description>Anne Holt kündigt in ihrer Widmung zu &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bookcrossing.com/journal/6418967&quot;&gt;Der norwegische Gast&lt;/a&gt;&quot; Spielereien an  und in der Tat spielt sie ziemlich mit dem Genre. Mehr als deutlich, dass die Versuchsanordnung dem Mord im Orient-Express folgt  umso besser, dass die Lösung dann doch anders ist, obwohl der krimierfahrene Leser noch kurz in die Irre geschickt werden soll. (Ist es nicht seltsam, dass so viele den Ermordeten kannten?) Nicht ganz so auffällig ist die Übernahme eines Motivs aus dem vielleicht weniger bekannten Feng-Shui-Detektiv von Nury Vittachi. Auch dort wird mit einem Eiszapfen gemordet  und bereits Vittachi nimmt wie nun auch Holt Bezug auf die Lammkeule Roald Dahls  es geht um Mordwaffen, die nicht sichergestellt werden können, da sie sich auflösen. Nicht auszuschließen, dass es noch sehr viel mehr Zitate gibt, die mir entgangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Spiel also an der Grenze des Plagierens, die jedoch nie überschritten wird, sondern mit dem deutlichen Erfolg, rund um die Ermittlerin wider Willen, Hanne Wilhelmsen, eine ganz eigenständige Atmosphäre entstehen zu lassen. In der Leseprobe gefiel sie mir gleich mit ihrer ruppigen Art, auf Autonomie bedacht, blitzgescheit und eben der Autonomie wegen etwas misantrophisch. Ihre Distanz zu anderen Menschen muss sie, eingeschlossen mit diesen, langsam aufgeben. Meisterhaft ist dabei, wie der Blick des Lesers auf das immer wieder Mal bizarre Geschehen im Fluchthotel im Norden gebunden wird an die Wahrnehmung der Hanne Wilhlemsen, die zur Passivität verurteilt im Rollstuhl sitzt. So entsteht ein seltsam statischer Tunnelblick, Dinge purzeln plötzlich, kleine Rasereien der Eingeschlossenen finden statt, aber wie Hanne kann der Leser kaum den point of view auf ein Gesamtpanorama richten, scheint vieles nicht wirklich mitzubekommen und muss im Kopf der Ermittlerin, der gegen Ende unter heftiger Koffeinzufuhr nur noch so rattert, Platz nehmen. Das macht einen manchmal richtig nervös und wie Hanne ist man diversen Nebenereignissen skurril-unangenehmer Art ausgesetzt, von denen man nicht weiß, wohin das nun führen soll. Die Atmosphäre sprenkelt immer wieder bedrohliche Segmente in eine ansonsten fast schon friedliche Eiszeitwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles in allem ein großartig gemachtes Krimispiel, dessen Titel ich jedoch nicht verstehe.</description>
    <dc:creator>claireg.</dc:creator>
    <dc:subject>feine texte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 claireg.</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-15T09:37:00Z</dc:date>
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